Aber zunächst genießen Werner und Gisela die herzerfrischenden Begegnungen mit den Menschen.
Wenn Kohle einem das Leben schwer macht. Buchstäblicher lässt sich diese Szene wohl nicht beschreiben.
Manpower macht den Weg frei. Nun können wir über den Weg, der uns eine Sumpfpassage erspart.
Ja, in den Bergen geht es in diesem Jahr ganz schön zur Sache. Fast nicht wiederzuerkennen sind die Passstraßen, die wir letztes Jahr ganz locker gefahren sind. In diesem Jahr kostet es schon einige Anstrengungen. Zu allem Übel ist auch noch einer von uns ausgefallen. Aber es gibt sie noch, die Helden der Reisewelt, die Andere hier aus dem Schlamassel ziehen.
Angekommen an unserem Lieblingsstellplatz auf dem Weg nach Zangye. Unsere Bäuerin Lu empfängt uns auch in diesem Jahr ganz begeistert.
Mittlerweile kennt sie Ausländer und hat sich Fotos von uns auf ihrem Schreibtisch platziert.
Die haben die Ruhe weg. Böcke abgestellt und dann nebendran einfach schlafen. Ob das so angenehm ist in dem feuchten Grün neben der Straße?
Nur zwei Fahrtage später haben wir die großen Berge hinter uns gelassen und stehen nun an dem westlichsten Teil der Großen Mauer. Das ist einfach ein erhebendes Gefühl, mit dem eigenen Wohnmobil es hierher geschafft zu haben. Geht gar nicht besser. Fragt alle Beteiligten!
Werners Fahrzeug oder ihn oder wie auch immer. Nachdem wir an einem langen – Dank Staus sehr langem – Tag in Pingjaou angekommen sind, tun die angenehmen menschlichen Begegnungen einfach gut.
Pingjaus Altstadt ist eine der schönsten ganz Chinas, wir lassen uns durch die Gassen treiben.
Bei aller Großzügigkeit im Verkehr! Vorschrift ist Vorschrift! Der Feuerlöscher muss sein.
So, was sind das für schöne Beinchen?
Klar, sie gehören zu uns. Wir sind in Louyang am Ji-Fluss und werden bald die berühmten Buddha-Statuen besichtigen. Aber über die klassischen Besichtigungen habe ich euch in den vorangegangenen Jahren genug berichtet. Jetzt gibt es die Stories dazwischen, auch ein ganz wesentlicher Bestandteil der Reise.
Wie auf dem Strip in Vegas muss sich hier der Chinese fühlen. Es gibt so viel zu sehen, sie bewundern unsere Wohungen auf Rädern.
Und wisst ihr, wer der große Star ist? Jaaaah, das tolle bimobil! Das denkt ihr. Und es ist auch echt toll. Ich bin begeistert. Aber…
Aber die Aufmerksamkeit der Presse gilt …
…“GouGou dem II“. GouGou ist die neue Hausraubheuschrecke, die mit ihrem Gezirpe uns alle nerv.. ähh fasziniert. Längst ist GouGou durch die chinesische Presse gegangen. Das aber liegt nicht nur an ihm, sondern an der Story, die die Presse benötigt. Wessi-Langnasen mit einem fernöstlichen Haustier im Reisemobil – das ist der eigentliche Aufhänger!
Wir haben eine historisch brüllende Hitze. Wie gut, dass uns die Organisatoren von Louyang sogar einen Wasseranschluss organisiert haben. Eine Dusche dran – und für wenige Minuten während und nach der Dusche gibt es eine angenehme Abkühlung. Hort und Dietmar sind glücklich.
Für wenige Minuten. Dann klebt wieder alles. Wir haben insgesamt 12 Fahrtage in der Bullenhitze Ostchinas. Daher finden wir uns bei vielen Übernachtungen in diesem Abschnitt in Hotels wieder, um vernünftig Schlaf zu bekommen.